Pressestimmen zu „Russian Moments“

„Kontrastreich gestaltet er die ‚Six Moments Musicaux‘ von Rachmaninow – jeder Satz ein Seelenspiegel, mal sehnsuchtsvoll, mal traurig, mal leidenschaftlich.“

„Eine mit Herzblut und Leidenschaft gemachte und durchaus authentisch wirkende Debüt-CD.“

– Anja Renczikowski (PIANONews 1/2015)

„Mit der ersten CD demonstriert Häring schon jetzt eine erstaunliche künstlerische Reife.“

„Dass Mario Häring sein Handwerk beherrscht, steht außer Frage. Aber die Technik ist eben nie die Hauptsache, sondern Grundlage für seine beseelten Interpretationen. Der junge Pianist taucht in die Musik ein und fördert deren Ausdrucksgehalt mit einer breiten Palette an Klangnuancen und –Farben zu Tage.“

„Der junge Pianist zeichnet die Erregungskurven der Stücke sensibel nach und nutzt dabei seinen feinen Anschlag. Er lässt den Flügel in den langsamen Sätzen innig singen und erweist sich bei seinem CD-Debüt als ernsthafter Interpret.“

– Marcus Stäbler (NDR Kultur 21.9.2014)

„Häring plays Kapustin pretty well because he loves jazz and understands its language.[…] there is an evident enthusiasm in his approach that is infectious.[…]

The soft, wafting elegance of Rachmaninoff’s musical lines float across the mind like gentle summer breezes, and his technique is superlative, allowing him to produce perfectly-equalized 32nd notes in the Second Moment musical. In the Third, he evokes Russian melancholy with perfect mimicry, and in the Fourth—which has a running bass line very similar to Chopin’s “Winter Wind” Étude—he almost makes it sound as if he has three hands to play the music.

His interpretations of Prokofiev’s sonatas are, however, perhaps the most interesting and certainly the most personal of all his playing on this CD.[…] By incorporating the inner voices into the whole, Häring makes one focus on Prokofiev’s melodic line, quirky though it may be, with all other features of the sonatas being subservient to that.[…]

The Third Sonata, a compact, one-movement work lasting only seven and a half minutes, probably benefited the most from this approach. Here, Häring plays with the kind of propulsion he brings to Kapustin in the fast sections, pulling back a shade in the more lyrical passages (such as the one that enters at about 1:19) to create an exquisite tapestry that forms a cohesive whole.“

– Lynn René Bayley (fanfaremag.com 26.2.2015)

„Die CD ‘Russian Moments’ mit Mario Häring gefällt nicht nur wegen der Poesie, mit der der junge Pianist die ‘Six Moments Musicaux’ von Sergei Rachmaninov spielt. Es gelingen ihm auch kontrastreiche Interpretationen der Sonaten Nr. 2 und 3 von Sergei Prokofiev, wobei sich der Klavierklang zwischen Rachmaninov und Prokofiev deutlich verändert, was auf eine gute Beherrschung der Farbpalette hinweist.“

– Remy Franck (pizzicato.lu 12.10.2014)

„Ein beeindruckendes Debüt hat Mario Häring vorgelegt. Der junge Pianist[…] hat sich ein gewichtiges Programm ausgesucht: Rachmaninow, Prokofjew und Kapustin! Diesen Herausforderungen begegnet Häring mit makelloser Virtuosität, die wirklich atemberaubend ist.“

Applaus 11/2014

„Stücke wie diese sind perfekte Visitenkarten für junge Virtuosen. Sie sind leidenschaftlich und fordern höchste Fingerfertigkeit.[…] Dennoch vergisst der junge Pianist nicht die lyrische Seite der Musik – schließlich beziehen sich die Moments Musicaux direkt auf Franz Schubert und dessen gleichnamige Klavierwerke.“

„Auch Prokofjews 2. Klaviersonate ist das Werk eines jungen Komponisten[…] Die fein ziselierte Musik, mit ihren vielen Finessen und Sprüngen liegt Mario Häring. Mit deutlich hörbarer Spielfreude bewältigt er den letzten Satz der Sonate, der gespickt ist mit akrobatischen Einlagen.“

WDR 3 TonArt 30.10.2014

„Pianistisch ermöglicht ihm das dargebotene Repertoirespektrum eine Parforcetour durch unterschiedlichste Stile und technische Herausforderungen.
Dabei erweist sich Häring abwechselnd und wahlweise als Derwisch, Poet, Klanganalytiker oder »Jazzist«.“

– Martin Hoffmeister (Gewandhaus-Magazin Nr. 88)

„I played the 6 musical moments to people without telling them who the pianist was. They were just as pleasantly surprised as I was, thinking that it must have been someone like Vladimir Ashkenazy, the only contender in the field of high-res, whose toucher is also more on the poetical side. […] What I specifically liked is Häring’s flexibility, combining strength in the faster with dreaminess in the slower moments.“

„[…]it may already be clear that we have here a gifted talent whose ‘Russians’ can compete with the best.“

– Adrian Quanjer (HRAudio.net 1.9.2016)

Pressestimmen zu „Identity“

„Mit kräftigen Akzenten und brennender Intensität fesseln Noé Inui und Mario Häring den Zuhörer gleich zu Beginn der Szymanoweski-Sonate. […] Sie spielen die Sonate von 1904 hoch intensiv und mit einem gegenseitigen magnetischen Kräftespiel, das durchgehend von stark beredsamen Ausdruckswirkungen lebt und auch dem mysteriös ruhigen Schluss des zweiten Satzes gerecht wird, ehe das erregte Finale mit kraftvoller Unmittelbarkeit die Sonate grandios zu Ende bringt.
Das Erlebnis, das uns Inui und Häring in der Debussy-Sonate bescheren, ist noch packender. So persönlich, so kontrastreich, so ausdruckskräftig und spannend hat man dieses Werk wohl selten gehört.“

„Dass der Hörer am Ende erschöpft zurücksinkt, ist nach einer solchen Tour de Force nur allzu verständlich; erschöpft und zufrieden, denn genau das ist es doch, nach dem wir in der Fülle neuer CDs suchen: spannende Inhalte mit frischen Ideen, die Sinn machen und uns mit hineinreißen in die faszinierende Jagd nach neuen Erkenntnissen und Offenbarungen.“

– Remy Franck (pizzicato.lu 12.10.2015)

„Ob das weit ausschweifende Fantasieren Szymanowskis mit seinen unberechenbaren Stimmungswechseln, Debussys schillernder Farbenreichtum oder das Getriebene Schulhoffs – jedes Charakteristikum arbeiten Inui und Häring beredt heraus.“

„Die Stärke Härings liegt in der Klarheit des Klavierspiels, durch die alle musikalischen Strukturen ungemein plastisch und gut ausgeleuchtet zum Vorschein kommen.“

– CD-Tipp von Lars Wallerang (Westdeutsche Zeitung 18.11.2015)

„Karol Szymanowski bringen sie so unverschämt schmissig und voller Inbrunst, mit derart ausgestellten Emotionen, dass man merkt, hier wird dem romantischen Gefühl nicht mehr getraut. Deshalb auch die Brüche zwischendurch. Bei Claude Debussy werden verträumte Klischees vermieden, stattdessen klar ein neuer, direkter, unprätentiöser Ausdruck gezeigt. Erwin Schulhoffs zupackende Sonate ist mit enormer Spannkraft versehen. Und Leoš Janáčeks Musik kommt als pure Leidenschaft ohne gefühlige Schnörkel daher. Raffiniert wird bei jedem Stück mit dem Ausdruck experimentiert, werden Grenzen und Extreme ausgetestet. Da ist jede Phrase, jede körnige Textur, jede Pause bedacht. Diese Duos werden spieltechnisch und dramaturgisch perfekt auf den Punkt gebracht.“

– Eckhard Weber (concerti 27.11.2015)

„[The Debussy sonata] is perhaps the best known work on this disc, and enters a field with plenty of competition. It stands up well. It’s a performance with a purposeful sense of direction and great personality. Throughout there’s sensitive control of dynamics, instinctive phrasing and, most of all, an underlying freshness and spontaneity. It is comparable to the best versions available.“

„I admire musicians who produce well-thought-out and imaginative programmes, and this is what Noé Inui and Mario Häring have done, with tremendous success. It focuses on European composers, who were searching for their own musical identity, freeing themselves from the shackles of tradition, and giving free rein to their imaginations. I had never come across the Schulhoff Sonata before, and am more than happy to have made its acquaintance.“

– Recording of the month 12/2015 and of the year 2016 by Stephen Greenbank (Musicweb International)

„An [Inuis] Seite wirkt der durch enorme Anpassungsfähigkeit überzeugende Pianist Mario Häring mit äußerst klarem und feinem Anschlag. Sein Spiel ist leicht und schillernd, wobei auch er gegebenenfalls durchaus „in die Vollen“ gehen kann, ohne dadurch jedoch die Geige zu überdecken. Auffällig bei ihm ist eine enorme Fähigkeit, die Oberstimme über der anspruchsvollen linken Hand herauszumeißeln und auszugestalten, was ihr herrliche Singkraft verleiht. […] Außergewöhnlich ist seine Makellosigkeit an den extrem leisen Stellen, wo jeder Akkord sauber abgestimmt und jede rasche Begleitbewegung noch immer huschend und rhythmisch exakt erscheint.“

– Oliver Fraenzke (The New Listener 10.1.2016)

„Ebenso offen wie leidenschaftlich nähern sie sich den hier präsentierten Werken, wobei sie einerseits intuitiv, andererseits intellektuell vorgegangen sind […] Das Ergebnis kann sich hören lassen; ein wahrhaft weltbürgerliches Panorama auf dem engen Raum einer einzigen Silberscheibe.“

– Michael Wersin (RONDO Magazin 09.01.2016)

„Die Leichtigkeit, mit der Inui die an technisch Vertracktem reichen Violinparts meistert, ist dabei nur die eine Seite dieser Aufnahme: Mindestens gleichwertig daneben steht die Kunst klar geschnittener, dabei sinnlicher und klanglich un-gemein differenzierter Konturierung, die Inuis Spiel ebenso wie das seines Partners Häring auszeichnet.“

„Inui und Häring zeigen sich auch hier auf der Höhe ihrer Kunst: allzeit neugierig auf klangliche Nuancen, interpretatorisch hellwach und hochkultiviert.“

– Gero Schreier (das Orchester 1/2017)

„Bei Werken von Debussy, Janáček, Schulhoff und Szymanowski bringen beide Musiker es zu einem Zusammenspiel, das man in der Dichte der Abstimmung wie der Reaktion aufeinander eigentlich nur von festen Kammermusik-Formationen wie etablierten Klaviertrios kennt. Zum Beispiel das Andantino tranquillo e dolce aus der Sonate für Violine und Klavier, d-moll, op. 9 von Karol Szymanowsky: Mit welcher Raffinesse, welchem Duft, welchem Sinn für den sensibel abgestimmten Klang ihrer Instrumente sie den ruhigen Satz inszenieren, das hat reife Meisterschaft. Überragendes Musizieren in feinster Aufnahmequalität.“

– Heinz Gelking (image-hifi 1/2016)

„Ob Szymanowskis jugendstilhaft üppige Klangpracht, Debussysgrazile Feinzeichnung, Schulhoffs lockere Vitalität oder Janáčeks Schroffheit wie lyrischer Nachdruck: die Geiger Noé Inui und Mario Häring sind den zwischen 1904 und 1927 entstandenen Sonaten und ihren untergründigen Verbindungen souverän gewachsen und spielen als perfekt aufeinander abgestimmtes Duo.“

Applaus 12/2015

„The performers are ideal advocates for this music. Noé Inui, […] shows a good deal of tonal versatility.“

„Häring, throughout, matches Inui’s intensity very well. The recording quality itself strikes a good balance between energy and warmth, and this disc is highly recommended.“

– David Milsom (the Strad 4/2016)